Ein selbstgemachter Jack O'Lantern - Kürbis schnitzen

Er ist irischen (keltischen) Ursprunges und um sein Entstehen rankt sich auch eine beeindruckende Legende.
Seine Aufgabe bestand darin, böse Geister vom Haus fernzuhalten. Deshalb sollte er eigentlich möglichst furchterregend aussehen.

Der Vorläufer des Kürbis (das amerikanische Gemüse wurde erst von Kolumbus nach Europa gebracht) als Wächter war übrigens die Zuckerrübe - bei weitem kein so gut bearbeitbares Material.

Klar, dass auch der Jack O'Lantern einem Wandel unterliegt und gerade in den USA, wo Traditionen gerne abgewandelt werden, ist der leuchtende, ausgehöhlte Kürbis zu einer Art Sportgerät geworden:
Es gibt Wettbewerbe und Ausstellungen, eine Flut von Angeboten an Werkzeugen und die z.T. künstlerischen Motive haben längst nichts mehr mit dem ursprünglichen Sinn des Schreckens-Kürbis' zu tun (es sei denn, jemand verwendet die Portraits bestimmter Prominenter als Vorbild für seine Schnitzereien).

Wenn Sie Lust bekommen haben, selbst Ihren ersten kürbischen Hauswächter zu basteln, dann sollten Sie es langsam angehen lassen. Auch das Schnitzen eines Kürbis will gelernt sein.
Wir möchten Ihnen einiges Tips geben, wie Sie dabei vorgehen sollten. Dazu noch einige Links, wo Sie ausdruckbare Vorlagen und Schablonen finden, bzw. ein einfaches Programm zum Konstruieren eines Jack-Gesichtes. Und schließlich noch ein paar Profi-Arbeiten, preisgekrönte Meisterstücke - einfach so zum Anschauen (Liebe Kinder: Nicht nachmachen!).
jack o'lantern

Und jetzt los, mit dem Schnitzen!