| Ostern | ![]() |
Am Ostersonntag feiern die Christen
die Auferstehung Jesu von den Toten. Das ist das Fundament des christlichen
Glaubens. Darin sehen sie die Gewähr, dass am Ende das Leben über den Tod und
die Wahrheit über Lüge, Unrecht und Hass siegt. In der Bibel wird die
Auferstehung nicht beschrieben. Nirgends ist davon die Rede, dass sie jemand
beobachtet hat. Was es in der Heiligen Schrift gibt, sind Berichte über das
leere Grab, die Verkündigung der Auferstehung durch einen Engel und Berichte über
Erscheinungen des Auferstandenen.
Im Oster-Gottesdienst finden sich viele
Symbole, um den Glauben an die Auferstehung deutlich zu machen. So verweist das
zum Beginn der Feier entzündete Licht auf Christus. Wie die Kerze das finstere
Kirchenschiff erhellt, so verstehen die Christen Jesus als Licht für die Welt.
Der bekannteste Osterbrauch ist das Verschenken bemalter Eier. Das
Ei ist ein Symbol für Fruchtbarkeit und neues Leben. Zudem soll es Zeichen dafür
sein, dass durch die Auferstehung neues Leben möglich wird. Doch es gab auch
einen praktischen Grund: Während der Fastenzeit war der Genuss von Eiern
verboten; weil aber die Hühner auch während dieser Zeit ihre Pflicht taten,
ergab sich am Osterfest ein großes Überangebot. Das Verschenken war vermutlich
die sinnvollste Lösung. Die kunstvolle Verzierung ist erstmal 1615 erwähnt.
Auch der Hase gilt als Zeichen der Fruchtbarkeit. In Byzanz soll er sogar ein
Symbol für Jesus Christus gewesen sein.
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Osterhase – Osterhasen
Der Osterhase ist heute als österlicher Eierbringer bekannt. Erste Belege für
den Osterhasen aus dem Jahre 1678 sind von Georg Franck von Franckenau, einem
Medizinprofessor aus Heidelberg überliefert. Vor über dreihundert Jahren ist
der Brauch im Elsaß, in der Pfalz und am Oberrhein entstanden.
Osterlamm
Zum christlichen Osterfest gehört auch das Osterlamm. Entstanden ist das
Osterlamm aus dem Ritual der Juden zum Passahfest ein Lamm zu schlachten und zu
verspeisen. Dabei wird das Lamm zum Gedenken an Gott geschlachtet. In der
christlichen Kirche ist es symbolisch zum Lamm Gottes geworden
Ostern leitet sich von dem Begriff "Ostara" (Osten), "Eoastrae" oder "Eostre" ab, dem angelsächsischen Namen der teutonischen Göttin der Morgenröte.
Osterwasser
Wie viele andere Bräuche geht auch das Osterwasser auf eine vorchristliche
Entstehung zurück. Das Wasser steht als Zeichen des Lebens und der
Fruchtbarkeit und wurde zum Gedenken an die germanische Frühlings- und
Fruchtbarkeitsgöttin Ostera verehrt
Wann ist Ostern ? - Datum berechnen lassen.
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Wie heißt der (Oster)-Hase
in anderen Sprachen dieser Welt?
Afrikaans: hase
Albanisch: Lepur oder Lepurush
Arabisch: arneb oder araanib
Armenisch: Nabastak Baskisch: konejoak
Bayrisch: kinihås
Bulgarisch: zayek
Burmesisch: Youn
Chinook: Quetshadee
Chinesisch (Madarin) tuzi oder baitu (weißer Hase) xiao baitu (kleiner Hase)
Dänisch: kanin
Englisch: hare, bunny oder coney
Esperanto: paska leporo
Estländisch: kodu-janes
Finnisch: jänis
Flämisch: konijn
Französisch: le lapin oder la lapine und le lapereau für Häschen
Griechisch: kouneli oder lagos (Altgriechisch)
Hebräisch: Arnevet
Holländisch: konijn oder konijntje und für ganz liebe Hasen: "nijntje"
Indisch(tamil): muyal
Indonesisch: kelinci
Irisch: coinin
Isländisch: kanina
Italienisch: il coniglio oder il coniglietto
Japanisch: usagi
Jiddisch: krolik
Kantonesisch: pak toi (weißer Hase), yah toi (Wildhase), toi bao bao (kleiner Hase)
Kenianisch (Kiswahili): sungura
Koreanisch: toki (ausgesprochen: Toe Key)
Kroatisch: kunic
Lateinisch: cuniculus
Malaysisch: arnab
Maltesisch: fenek
Nahuatl (Mexikanischer Dialekt): ometochtli
Navajo (Indianisch}: guah
Norwegisch: kanin
Persisch: Khargoosh
Polnisch: zajaczek wielkanocny
Portugiesisch: coelho
Romänisch: iepure
Russisch: krolik oder zayets
Sanskrit (in Indien): Shashaka
Schottisch (Gaelic): coineanach or coineagan
Schwedisch: kanin
Schweizer deutsch: Haasli - Chaumlngel
Serbisch: kunit
Slovakisch: králik
Slovenisch: kunec oder zajec
Spanisch: conejo (co-neh'-ho) oder conejito (co-neh-hee'-to) für Häschen
Suahili: sungura
Tagalog (Philippinischer Dialekt): kuneho (koo-neh-ho)
Thailändisch: gra-dty
Tibetanisch: ree-pong
Tschechisch: kralik (langes "a" und "i")
Türkisch: oda tavsani
Ukrainisch: kril'
Ungarisch: nyúl oder házinyúl
Vietnamesisch: tho
Walisisch: cwningen (ausgesprochen: "kooningen")