Weitere Filme folgen....

Einer flog übers Kuckucksnest

Das fünfte Element

 

Shrek

 

 

Einer flog übers Kuckucksnest:

USA 1975, 134 Min., englische Originalfassung, FSK: ab 16, Regie: Milos Forman Buch: Lawrence Hauben, Bo Goldman nach dem Roman von Ken Kesey Kamera: Haskell Wexler Musik: Jack Nietsche Hauptrollen: Jack Nicholson, Louise Fletcher, William Redfield, Michael Berryman

Nur drei Filmen gelang es bisher, gleich alle 5 wichtigsten Oscars zu gewinnen: bester Film, beste Regie, bestes Drehbuch, bester Hauptdarsteller, beste Hauptdarstellerin. Dies ist einer der drei: Jack Nicholson in einer seiner Glanzrollen als Patient einer psychiatrischen Anstalt, in der er sich ebenso wenig wie in der Außenwelt den Autoritäten beugen will und dadurch große Unruhe in den Alltag bringt – aber auch neue Hoffnungen bei seinen Mitpatienten weckt. Der zweite Film, den Milos Forman in den USA drehte, legte den Grundstein für seine dortige Karriere, die er u. a. mit "Hair", "Amadeus" und "Larry Flint" weiterführte.

Inhalt: 

Randel Patrick McMurphy ist ein krimineller gesellschaftlicher Außenseiter. Mitte dreißig, ehemaliger Korea-Kämpfer, wegen Ungehorsam aus der Armee entlassen, wird er wegen Schlägereien, Notzucht und Trunksucht in eine Strafanstalt eingeliefert. Von dort aus lässt er sich mit einem Trick zur Beobachtung in eine psychiatrische Anstalt überweisen.

In die graue Welt einer anonymen Heilanstalt wird McMurphy eines Tages eingeliefert. Er findet dort ein unmenschliches System vor, das seine hilf- und willenlosen Patienten in "Chronische" (schwere Fälle) und "Akute" (leichte Fälle) aufteilt.

Eine despotische Oberschwester unterdrückt mit einer Schar brutaler Wärter jede individualistische Regung. Der Zustand der Kranken wird mit pharmazeutischen Mitteln oder Elektroschock-Therapie "behandelt" und dadurch noch weiter verschlechtert. In diesem System muß McMurphy wie ein Katalysator wirken ... er stellt das System der Irrenanstalt in Frage und wiegelt die Insassen auf.

zurück

 

 

Das fünfte Element:

 

1997, 126min, FSK: ab 16, Regie: Luc Besson, Darsteller: Bruce Willis (Korben Dallas), Gary Oldman (Zorg), Ian Holm (Cornelius), Milla Jovovich (Leeloo), Chris Tucker (Ruby Rhod), Luke Perry (Billy), Brian James (General Munro), Tiny Lister jr. (Präsident Lindberg), Lee Evans (Fog), Charlie Creed Miles (David), Tricky (Right Arm), Maiwenn le Besco (Diva Plavalaguna); Stab:  Produzenten: Patrice Ledoux,  Drehbuch: Luc Besson , Robert Mark Kamen, Vorlage: Story von Luc Besson , Musik: Eric Serra, Kamera: Thierry Arbogast, Spezialeffekte: Mark Stetson,  Ausstattung: Dan Weil, Schnitt: Sylvia Landra, Kostüme: Jean-Paul Gaultier

 

Inhalt:

Alle 5000 Jahre öffnet sich ein Tor zwischen den Dimensionen. Auf der einen Seite existiert das uns bekannte Universum mit all seinen unterschiedlichen Lebensformen.

Auf der anderen Seite herrscht das absolut Böse - ein Etwas, das weder Feuer noch Wasser, Luft oder Erde beinhaltet, sondern aus purer Anti-Energie besteht. An der Schwelle zwischen den Dimensionen wartet das Dunkle auf das Öffnen der galaktischen Pforte.

Dessen Ziel: Die Vernichtung alles Lebendigen. New York 2259. Die Agenten des Bösen, angeführt von dem zynischen Zorg, dringen in unsere Dimension vor. Nur ein Mann kann den Sieg des Anti-Elements noch verhindern: Korben Dallas!

 

 

zurück

 

 

Shrek: 

 

2001, 90 min., Regie: Andrew Adamson, Vicky Jenson, Darsteller Stimmen von: Sprecher: Sascha Hehn / Mike Myers (Shrek), Randolf Kronberg / Eddie Murphy (Esel), Esther Schweins / Cameron Diaz (Prinzessin Fiona), Rufus Beck / John Lithgow (Lord Farquaad), Detlef Bierstedt (Captain), Dr. Michael Nowka (Spiegel), Santiago Ziesmer (Lebkuchenmann), Michael Plan / Vincent Cassel (Robin Hood), Hasso Zom (Bischof), Jürgen Mai (Thelonius), Produktion: Aron Warner, John H. Williams, Jeffrey Katzenberg; Drehbuch: Ted Elliot, Terry Rossio, Joe Stillman, Roger S. H. Schulman nach der Vorlage von William Steig; Musik: Harry Gregson-Williams, John Powell; Ausstattung: James Hegedus; Schnitt: Sim Evan-Jones

 

Kinostart Shreck2: 30.05.2004

 

Inhalt:

 

In seinem schmuddeligen Sumpf lebt in friedvoller Abgeschiedenheit ein großes grünes Fabelwesen. Der Oger mit dem klangvollen Namen Shrek, geht hier seinem Tagwerk nach und genießt die muffige Ruhe, die zur Abwechslung auch mal von aufgebrachten, menschlichen Dorfbewohnern gestört wird, die es zu vertreiben gilt.

Durch Zufall muss Shrek mit ansehen, wie ein Trupp aus Soldaten des Herzogs einen kleinen sprechenden Esel verfolgt. Heroisch stellt sich der grüne Kollos den Schergen des Monarchen in den Weg, die nun auch ihn auf Befehl seiner Lordschaft in Gewahrsam nehmen wollen. Sein ihm vorrauseilender Ruf als übler Oger tut seine Wirkung und vertreibt die finstren Mannen, was zur Errettung des sprechenden Esels führt.

Dieser ist von Shrek dermaßen angetan, dass er beginnt, ohne Unterlass zu reden, und dem grünen Riesen auf Schritt und Tritt folgt. Als wenn das Shrek und seiner Vorstellung von einem glücklichen, ruhigen Leben nicht schon genug wäre, tauchen von der einen auf die anderen Sekunde sämtliche Märchenwesen in seinem Sumpf auf und nehmen das morastige Land in Beschlag.

Da es nicht deren Schuld ist, dass sie das Grundstück des Oger belagern, sondern es auf Befehl des Herzogs geschehen ist, beschließt Shrek, sich selbst auf den Weg zum Schloss des Patriarchen zu machen, um die Angelegenheit zu klären.

Geführt vom quasselndem Esel erreicht der Oger nunmehr das überdimensional große Schloss Duloc von Lord Farquaad und platzt mitten in ein Kampfturnier hinein. Ohne dass es ihm größere Schwierigkeiten bereitete, besiegt er sämtliche Ritter mit gekonnten Wrestling-Attacken und erfährt im Anschluss, worum es eigentlich geht.

Der herrschsüchtige Lord von kleinem Wuchs möchte König des Landes werden und braucht, um dieses Ziel zu erreichen, eine Prinzessin, die er ehelichen kann. Mit Hilfe eines magischen Spiegels fiel seine Entscheidung auf die bildschöne Prinzessin Fiona, die von einem Drachen in einem Schloss gefangen gehalten wird. Diese soll nun von Shrek befreit werden. Im Austausch gegen die adelige Schönheit soll ihm sein Sumpf wieder überschrieben werden.

Shrek willigt ein und ehe man es sich versieht, ist der grüne Oger an seinem Ziel angelangt und befreit – während der Esel sich um die liebreizende Drachendame kümmert – die reizende Fiona.

Sie erwartet einen Retter in strahlender Rüstung und sinnt dem ersten Kuss ihrer wahren Liebe entgegen, der einen Fluch – von dem keiner was wissen will – brechen soll.

Wie auch Shrek mehr ist als ein sarkastisches Ekel ohne Gefühle, entpuppt sich die hochwohlgeborene Dame zu einer lebensbejahenden, selbständigen Person...

Bei der Erschaffung der Fantasiewelt von Shrek, ist den Grafikern von DreamWorks ein wahres Meisterwerk gelungen. Die atemberaubenden Animationen lassen mehr als nur einmal den Zuschauer überlegen, ob er gerade einen Realfilm betrachtet, oder es sich immer noch um die animierten Bilder der DreamWorks-Schmiede handelt.

Bei Shrek stimmt einfach alles. Der Film überrascht mit einer Menge Humor, die mitunter zwischen den Zeilen oder in den Bildern verborgen liegt, wie man es von einer guten Satire/Komödie erwarten würde. Dass es in Hollywood inzwischen schon Tradition hat, dass man sich in seiner eigenen Produktion über Dutzende andere Streifen amüsiert, kommt auch diesem Film zugute.

Der Zuschauer erlebt einen belustigenden Streifzug durch die Welt der Märchen, bei der weder vor Schneewittchen und ihren 7 Lebensgefährten, noch vor einem gefolterten Lebkuchenmännchen halt gemacht wird. Es wird über den Herrn der Ringe, Robin Hood und Matrix gelacht und das alles auf einem zu 95% freundlichen, kindgerechten Niveau.

Neben dieser offensichtlich komischen Seite geht es in dem Film aber auch noch um eine Geschichte, die sich um Selbstakzeptanz und Toleranz anderen gegenüber dreht.

Die Charaktere leben – nicht nur in der deutschen Fassung – zu einem gewissen Teil von den ihnen von "Real-Schauspielern" geliehenen Stimmen, die mit Bedacht ausgewählt wurden. Einzig und allein bei der Stimme Shreks wurde im Deutschen nicht die dem Original entsprechende Synchronstimme gewählt, worüber man wohl auch ganz glücklich sein darf. Ohne diese Entscheidung würde so Mancher auf ein ständiges "Groovey" von "Austin Powers" Mike Meyers warten, während der große grüne Oger über die Leinwand flimmert, was durch die sanfte und angenehm tiefe Stimme zum Besseren gewandelt wird.

Die Musik macht aus dem ganzen ein Märchen, dass zum Teil der Moderne entstammen könnte, werden doch einige Szenen durch von Eddy Murphy interpretierten, oder nachbearbeiteten Oldies unterlegt. Das aber in einem ausgewogenen und keineswegs anstrengenden Rahmen.

Fazit: Shrek – der tollkühne Held, ist ein Film für jung und alt, bei dem jeder auf seine Art vom Humor angesprochen wird. Also können auch Eltern ihre Kinder mal bei Freunden lassen um sich diesen Film anzusehen, oder mit ihnen gemeinsam das Vergnügen erleben, mal wieder ausgiebig zu lachen.

 

zurück